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Standard Grönlandhund |
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FCI - Standard Nr. 274 / 12. 03. 1999 / D
URSPRUNG: Grönland. PATRONAT: Dänemark. DATUM DER PUBLIKATION
DES GÜLTIGEN ORIGINAL - VERWENDUNG: Schlittenhund. KLASSIFIKATION FCI:
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Der Grönlandhund ist eine der ältesten Hunderassen der Welt. Er ist seit frühesten Zeiten von den Eskimos als Transport- und Jagdhund verwendet worden. Die Auswahl der Zuchthunde erfolgte hauptsächlich aufgrund von Eigenschaften wie Kraft, Robustheit, Zähigkeit und Ausdauer, wobei aber ein attraktives äußeres Erscheinungsbild ebenfalls angestrebt wurde. Mit seiner robusten Natur ist der Grönlandhund besonders geeignet für Leute, die ein Leben im Freien genießen wollen. Er ist ein vorzüglicher Gefährte für Leute, die gerne durch Wälder und in den Bergen wandern, wobei der Hund ihre Ausrüstung zieht oder trägt. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Der Grönlandhund ist ein sehr kräftiger Polarspitz und so gebaut, dass er die nötige Ausdauer bei der harten Arbeit eines Schlittenhundes unter arktischen Bedingungen aufbringen kann. Eine gewisse Variation an Größe wird akzeptiert, sofern dadurch die Leistungsfähigkeit und die Harmonie des Hundes nicht beeinträchtigt werden. WICHTIGE PROPORTIONEN: Der Körper passt in ein kurzes Rechteck, wobei das Verhältnis der Widerristhöhe zur Körperlänge 10:11 beträgt. Hündinnen dürfen einen etwas längeren Körper haben. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Die vorherrschenden Charaktereigenschaften des Grönlandhundes sind Energie, Beharrlichkeit und Mut. Er ist ein passionierter und unermüdlicher Schlittenhund. Menschen, auch Fremden gegenüber, verhält er sich freundlich; wenn er als Schlittenhund verwendet wird, ist er nicht an eine bestimmte Person gebunden und ist deshalb auch nicht als Wachhund geeignet. Er zeigt einen starken Jagdinstinkt für Seehund und Eisbär.
OBERKOPF: GESICHTSSCHÄDEL: HALS: Sehr kräftig und eher kurz. KÖRPER: Kräftig
und ziemlich kompakt, nur geringfügig länger als die Widerristhöhe. RUTE: Hoch angesetzt, dick und buschig. Sie wird bogenförmig gekrümmt oder leicht eingerollt über dem Rücken getragen.
VORDERHAND: HINTERHAND: GANGWERK: Ein leistungsfähiger, harmonischer, fließender und unermüdlicher Trab ist für einen Schlittenhund höchst wichtig. Im Ausstellungsring sollte der Hund an loser Leine in einem gemäßigten Trab vorgeführt werden, um den guten Vortritt der Vorderhand und den kräftigen Schub aus der Hinterhand vorzuzeigen. Von vorne gesehen, zeigt der Grönlandhund im Schritt kein sog. "Schnüren", sondern erst mit zunehmender Geschwindigkeit konvergieren die Läufe allmählich, bis die Pfoten der Mittellinie folgen.
HAAR: Doppeltes Haarkleid: dichte und weiche Unterwolle sowie ein dichtes, glattes und harsches Deckhaar ohne Locken oder Wellen. Das Haar ist am Kopf und an den Läufen eher kurz, länger und reichlicher am Körper, lang an der Unterseite der Rute, was sie buschig erscheinen lässt. FARBE: Alle Farben,
ob ein- oder mehrfarbig, sind gleichermaßen zulässig mit
Ausnahme der Albinos; diese sind auszuschließen.
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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