Geschäftsstelle:
  Karl Pleininger
  Hofäcker 4
  A-2223 Hohenruppersdorf
  Mobil: +43(0)664/274 30 29
  e-Mail:KarlPleininger

Kurzbeschreibungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




 Samojede 

Der Samojede (Text: Andrea Eicher)


Er ist der "große, weiße Hund mit dem lächelnden Gesicht, der in seinem Herzen das ganze Jahr über den Geist des Weihnachtsfestes trägt". Er ist ein robuster, intelligenter, freundlicher, anpassungsfähiger Hund, welcher niemals Aggression gegenüber dem Menschen zeigen sollte und seine Freude gerne durch ein munteres Bellen zeigt. Der Samojede zählt zu den ältesten Hunderassen. Seinen Namen hat er vom gleichnamigen Nomadenvolk, das ursprünglich in Westsibirien als Fischer, Jäger und Rentierzüchter lebte. Erstmals aufmerksam wurde man auf die Hunde zur Zeit der Polarforschungen von 1870 bis 1912. Die Samojeden waren ein wichtiger Bestandteil dieser Expeditionen. Die ersten Samojeden in England waren von unterschiedlicher Herkunft und kamen über verschiedene Wege zu Mr. & Mrs. Kilbourne Scott, welche um 1896 mit diesem Grundstock ihre züchterischen Tätigkeiten aufnahmen und durch gezielte Auswahl einen anerkannten Typ schufen. Anfänglich stieß man bei dieser Rasse nebst den reinweißen, biskuit- oder cremefarbenen, welche die Standardfarben des heutigen Samojeden sind, auch auf weiß-schwarze, weiß-braun gefleckte und sogar rein schwarze Hunde. Obwohl sein üppiges Fell großteils selbstreinigend ist, braucht es doch eine regelmäßige Pflege, besonders während des Haarwechsels. Die weiche Unterwolle läßt sich hervorragend zu Strick-Wolle verarbeiten und diente den Menschen früher als Grundstoff für ihre Bekleidung. Der Samojede war die erste offiziell anerkannte Schlittenhunderasse. Der erste Standard wurde im Jahr 1909 in England erstellt und als Verwendungszweck wurde "Schlittenhund" angegeben. Dieser Vermerk hielt sich bis 1997. Dank seiner Munterkeit, Freundlichkeit und Anhänglichkeit wird der Samojede aber auch als Familien- und Begleithund sehr geschätzt. Dies ist mit ein Grund, dass er seit 1997 im Rasse-Standard sowohl als Schlitten- als auch Begleithund eingestuft ist.
Der Samojede ist ein typischer Traber und im Vergleich zum Siberian Husky weniger schnell, beweist aber beachtliche Ausdauer. Generell liebt er die Arbeit am Schlitten, kommt aber heute leider nur noch selten dafür zum Einsatz. Dank seiner Intelligenz, Gelehrigkeit und Anpassungsfähigkeit wird der Samojede heutzutage immer öfter als Begleit-, Therapie-, Katastrophen- und Sanitätshund ausgebildet und ist in diesen Sparten erfolgreich. Mit Begeisterung ist er auch beim Agilitysport dabei. Auf Wanderungen, Fahrrad- oder Bergtouren ist er ein angenehmer, ausdauernder Begleiter.
Schulterhöhe bei Rüden: 57 +/- 3 cm, Gewicht in Porportion zur Größe.

Schulterhöhe bei Hündin: 53 +/- 3 cm, Gewicht in Proportion zur Größe.


 Karelischer Bärenhund 


Der Karelische Bärenhund ist nach einem finnischen Volksstamm, den Kareliern, benannt, die ihn ursprünglich
wegen seines Mutes und seiner Tapferkeit für die Bärenjagd verwendet haben. Er besitzt durch seinen besonders
ausgeprägten Geruchssinn die hervorragende Fähigkeit, die Winterschlafplätze der Bären aufzuspüren. Heute
wird der Karelische Bärenhund vorwiegend noch zur Jagd auf Elch, Hirsch und Schwarzwild verwendet. In den
skandinavischen Ländern ist seine Beliebtheit und Popularität nicht nur als Jagdhund, sondern auch als Familien-
und Haushund unbestritten und auch im mitteleuropäischen Raum gibt es immer mehr Liebhaber dieser Rasse.

Jährlich finden in Finnland "Elchverbell-Wettbewerbe" statt. Zur Auslese der 12 besten Hunde sind die Suchzeit,
Fährtenverfolgung, Bellstärke und -dauer, Schußgelegenheit für den Jäger und das gesamte Verhalten des
Hundes während der Jagd maßgebend. Diese ausgewählten Besten treten gegen den Sieger des Vorjahres an, der
Sieger aus diesem Wettbewerb ist dann für ein Jahr lang Finnlands "Elchkönig" (Hirvikuningas).

Relativ spät, erst ab 1935, setzte die registrierte Reinzucht der Karelischen Bärenhunde ein. Durch die
Kriegsereignisse wurde die Rasse sehr dezimiert, konnte aber bis zum Jahre 1945 durch aus Ostkarelien
gerettete Exemplare wieder auf 45 Stammhunde gebracht werden. 1946 wurde der Karelische Bärenhund von
der FCI offiziell anerkannt.

Der Karelische Bärenhund ist ein wenig verschlossen, aber sehr ausgeglichen. In angespannten Situationen hat er
seine Nerven außerordentlich gut unter Kontrolle. Ohne zu ermüden, hat er viel Durchhaltewillen. Seine Familie
liebt er über alles, beweist aber auch Fremden gegenüber viel Vertrauen.

Der Karelische Bärenhund ist mittelgroß, temperamentvoll, robust und kräftig, kinderliebend, wachsam, aber
ohne unbeherrschtes, aggressives Verhalten gegenüber Menschen. Er ist schwarz mit weißen Abzeichen an
Kopf, Hals, Bauch, den Läufen und der Schwanzspitze. Die markante schwarz-weiß Verteilung ergibt
zusammen mit dem individuellen Charakter eine wahre Persönlichkeit.

Er besitzt eine dichte Doppelmantelbehaarung, das Deckhaar ist glatt, gerade und steif, die Unterwolle weich
und dicht. Der Kopf ist mittelgroß, keilförmig, die Ohren werden aufrecht getragen, die Augen sind braun und
von lebhaftem Ausdruck.

Hierzulande ist eine Betätigung für den Karelischen Bärenhund in der ursprünglichen Form, der Jagd, nicht
gegeben. Seine Kraft, Ausdauer und sein Temperament verlangen aber ausreichende Bewegung und eine
möglichst artgerechte Beschäftigung. So hat er sich bei Abrichtekursen kynologischer Vereine als gelehrig und
intelligent erwiesen, er kann als Begleit- und Fährtenhund ausgebildet und für Agility und Breitensport
verwendet werden. Allerdings benötigt man durch sein selbständiges Wesen für die Erziehung und Ausbildung
viel Geduld, Konsequenz, Fingerspitzengefühl und Liebe.

Der Karelier ist ein unermüdlicher Begleiter bei Wanderungen, Rad- und Schitouren, mit oder ohne Packtasche.
Er zieht auch willig eine Rodel oder läßt sich mit einem Bauchgurt vor einen Langläufer oder Tourengeher
spannen.
Schulterhöhe bei Rüden: 54 cm - 60 cm, Gewicht in Proportion zur Größe.

Schulterhöhe bei Hündin: 49 cm - 55 cm, Gewicht in Proportion zur Größe.



 Laiki

 Die Laikarassen werden in Russland in großen Zuchtanlagen speziell auf ihren Verwendungszweck
 gezüchtet. Die Rassebezeichnung Laika leitet sich von "LAJATJ", das heißt bellen ab. Das Verbellen
 nach dem lautlosen Aufstöbern und stellen des Wildes kennzeichnet die Laikarassen als echte
 nordische Jagdhunde. Westsibirtische Laika: Schulterhöhe bei Rüden 54 cm - 60 cm, Schulterhöhe
 bei Hündin 52 cm - 58 cm. Russisch Europäische Laika: Schulterhöhe bei Rüden 52 cm - 58 cm,
 Gewicht in Proportion zur Größe. Schulterhöhe bei Hündin: 50 cm - 56 cm, Gewicht in Proportion
 zur Größe. Ostsibirische Laika: Schulterhöhe bei Rüden: 55 cm - 63 cm, Schulterhöhe bei Hündin:
 53 cm - 61 cm. Die Jagdlaika-Rassen gelten als passionierte Helfer bei der Jagd, werden aber auch
 als Hüte- und sogar als Zughunde verwendet.